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Referenzen (Auswahl)

Systemische Karriereberatung für professionelle Schauspieler

„Endlich drehe ich wieder… und verdiene damit Geld!"

"Als ich zu Heike kam, war ich unsicher, ob ich meinen Traumberuf an den Nagel hängen soll. Seit Jahren hatte ich nicht gedreht und kein Gefühl für meine Wirkung als Schauspielerin. Ich wusste nicht, wo und wie ich wieder anfangen soll, ob überhaupt. Heike hat mit mir meine bewussten und unbewussten Knackpunkte herausgearbeitet und wir haben eine konkrete Strategie mit flexiblem Timing gefunden, die mich weder über- noch unterfordert. Schritt für Schritt hat sie mich unterstützt, sichtbar zu werden. Unsere Beratung folgt keinem Schnittmuster, es geht um mich, ich fühle mich gesehen. Ich habe mittlerweile in drei kommerziellen Kinofilmen in interessanten Schauspiel-Rollen mitgespielt, bin mit mehreren Agenturen im Gespräch und freue mich auf alles, was kommt."

"Liebe Heike, ich habe gerade eine Woche in den Bergen gedreht und endlich die Figur gespielt, die ich so lange mitentwickelt hatte. Während ich diese Zeilen schreibe, kann ich es selbst fast nicht glauben, welche Power und Klarheit entstanden und wie dieses Filmprojekt aufgeblüht ist. Das Projekt war ins Stocken geraten und schien nach 2 Jahren Entwicklung am Sterben zu sein. Schon der erste Termin bei dir hat mir die Augen geöffnet, welche Handlungsoptionen ich habe und wo versteckte Sackgassen sind. Innerhalb von sagenhaften 2 Monaten hat das Filmprojekt neue Energie bekommen und auf einmal geschah das, was wir uns immer gewünscht hatten: das Projekt ist zum vollen Leben erwacht. Du hast sofort erkannt wo es hackt und mich mit deinem Wissen und deiner Erfahrung auf die richtigen Punkte aufmerksam gemacht. Alles was wir in den Stunden erarbeitet haben, war eine Inspiration und Kraftquelle für mich vor und während dem Dreh. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Schritte und freue mich unglaublich auf die weitere Arbeit mit dir. Wir haben unsere Ideen in Taten umgesetzt. Was kann es besseres geben! Ich danke dir für deine kompromisslose und einfühlsame Unterstützung!"

"Nach dem dritten Beratungstermin bei Heike habe ich mich entschieden, den Schauspielberuf aufzugeben, obwohl ich eine staatliche Ausbildung habe. Das war hart und richtig. Mir geht es seitdem besser und ich studiere wieder."

"Heike hat mit mir einen Plan gemacht, wie ich mein Ziel erreiche, als Schauspieler für bestimmte Rollen gesehen zu werden. Die Coachings mit Heike (10 Termine) haben einen klaren Vorher-Nachher-Effekt und waren viel effektiver als erwartet. Ich habe echt viel über die Branche und mich verstanden."

"...wenn ich beim Coaching bei Heike bin, finde ich Klarheit und Tiefe in einer sehr persönlichen Arbeit! Die Coachingstunden erlebe ich ganz individuell , mit Herz und Schnauze und vor allem sehr beteiligt , lebendig und absolut authentisch. Ich treffe in Heike zu allererst auf einen Menschen, der im modernen Sinne ganzheitlich schaut und auf eine Kollegin, die mit professionellen Werkzeugen und Techniken thematisch meinen Weg als Künstlerin – Schauspielerin tatenkräftig und kreativ begleitet. Sie wirkt unterstützend, ohne das sie mir die Verantwortung für meine Handlungen und Erfahrungen abnimmt.. Heikes positiver und neugieriger Blick auf meine Person, meine Biografie und die Zukunft berührt und lässt somit einen Vertrauensraum wachsen…."

"Bevor ich zu Heike kam, hatte ich schon einige Workshops und Coachings gemacht, die zum Teil auch gut waren, mich aber nicht entscheidend weitergebracht haben. Durch die Arbeit mit Heike habe ich zum ersten Mal eine klare Vorstellung davon bekommen, was mich als Schauspielerin einzigartig macht, welche Rollenprofile ich aus meiner Persönlichkeit und Erscheinung heraus besonders gut bedienen kann und wie ich diese bei Castings sowie in meinen Fotos und Demoszenen am besten umsetze. Heike schneidet ihr Coaching ganz individuell auf mich zu, darauf, wo es gerade hakt und was ich brauche, um eventuelle Hürden und Blockaden zu überwinden. Dabei fühlte sich die Arbeit mit ihr nie wie Arbeit an, sondern vielmehr wie eine aufregende Reise zu mir selbst, als Mensch und als Schauspielerin."

"Bei Heike habe ich das Gefühl, einer Kollegin gegenüberzusitzen, die mich wertschätzt und mein Potential wirklich im Blick hat. Sie hat ein großes Wissen über die Branche, ist selbstreflektiert und richtet ihr Coaching sehr speziell danach, wer ich bin und was ich will. Sie berührt Punkte, die mir zwar manchmal unangenehm sind, mir aber auch häufig die Augen öffnen. Sie fordert und fördert mich und ist zugleich Beraterin, Coach und eine freundschaftliche Kollegin mit großem Herzen. Dadurch dass Heike wirklich schaut, wer ich bin und ihre Beratung von da aus geht, wird ein Rausgehen in den Beruf dann auch gleichzeitig ein "zu mir kommen". Ich habe mehr Ausdauer und Ruhe mich den mir unbeliebten Teilen des Jobs zu stellen."

"Wenn man sich für einen individuellen Weg entscheidet und nicht für ein Konstrukt, dann ist Heike die richtige Persönlichkeit, um Methodik und Orientierung zu finden. Ich fühle mich sehr differenziert wahrgenommen und dabei nicht bewertet und kann ihr deshalb ganz vertrauen."


Referenzen von Schauspielern zur Rollenvorbereitung


"Seit mehr als 5 Jahren arbeite ich nun mit Heike Hanold-Lynch als Schauspielcoach zusammen. Begonnen hat es mit der Rolle einer Amerikanerin in einem historischen Film, die mit Akzent deutsch spricht. Ich hatte mehr als Respekt vor dieser Aufgabe, hatte aber mit Heike nicht nur eine tolle Lehrerin, sondern einen Coach und eine Vertrauensperson in einem. Sie hat nicht nur pädagogisch sondern auch sehr spielerisch und lustvoll mit mir alle Hürden genommen und immer wenn es schwierig wurde, wieder totale Spielfreude entfachen können. Seitdem arbeiten wir kontinuierlich für die verschiedensten Rollen zusammen. Sie ist immer wieder Inspiration, Korrektiv, schafft Selbstvertrauen und Mut, fordert mich aber auch immer wieder neu. Heike erforscht mit mir regelrecht jede neue Rolle, gibt mir Anregungen auf unterschiedlichste, manchmal verblüffend verrückteste Art, erwartet aber gleichzeitig auch von mir, dass ich mich ernsthaft und tief mit dem Projekt auseinandersetze, so dass ich zunehmend mit dem Rüstzeug, was sie mir an die Hand gegeben hat, selbständig arbeiten kann. Ihre Hingabe, Offenheit, ihre Kreativität und ihre positive Einstellung zu den Dingen machen sie zu einem Geschenk für jeden, der mit ihr arbeitet." CHRISTIANE PAUL: Unterm Radar, Nie mehr wie es war, Die Welt der Wunderlichs, Ostfriesenkiller, Tatort Kiel: Das Land zwischen den Meeren, Acht Tage, Die Himmelsleiter, Der Fall Bruckner (Auswahl)


"Das dramaturgisch genau analysierende und der Figur auf den Grund gehende Arbeiten mit dir an der Rolle Bruno war sehr wichtig für mich!!! Unsere mehrmaligen Sitzungen ermöglichten es mir, mit großer Präzision und über das Unbewusste immer mehr in die Rolle Bruno zu wachsen und ihm eine ganz eigene Gestalt zu geben." LARS RUDOLF: Detour, Hauptrolle Bruno


"Heike schafft durch ihre Erfahrung und ihre Tiefe einen intimen Raum, in dem meine Fragen und meine Kreativität Platz haben. Sie hat mir immer geholfen meine Vorstellungen zu konkretisieren und aufs Wesentliche zu schauen. Von ihr habe ich gelernt, meinem Instinkt zu folgen und somit auf den Moment zu vertrauen! Mit ihr zu arbeiten macht frei und gibt sehr viel Kraft!" KAROLINE TESKA

"Liebste Heike,
Der Dreh ist vorbei. Was für eine wahnsinnig intensive Zeit. Ich bin nun drei Wochen durch hohe Wiesen gelaufen, wurde von Zombies verfolgt, habe in Zügen geschlafen, wurde von Mücken zerstochen, bin durch die wunderschönsten Wälder gerannt, bin gestürzt, habe gekämpft, habe gefroren, wurde von der Sonne verbrannt, habe fotografiert, war aufrecht und zusammengesunken, war pitsch nass und hoch konzentriert. War leer und unaufgeregt und gleichzeitig voll mit allem was wir uns erarbeitet haben. Heike ich Danke dir so sehr für deine Arbeit. Ausnahmslos Alles was wir besprochen haben ist in den Film geflossen. Jedes Detail hat seinen Raum bekommen. Die Farben habe ich dann vor Ort verändert, angepasst. Details in andere Szenen verlegt. Es war so wundervoll mitzubekommen dass alles ein homogenes Ganzes bildet. Habe mir jeden Abend meine Notizen zu den Szenen durchgelesen und bin morgens leer ans Set. Leer im Sinne der Wachsamkeit für den Ort, für das was dort möglich ist. Dein Satz mit der Verantwortung für den Ort war Goldwert. Wir hatten ein wahnsinnig tolles Szenenbild. In den Szenen ist so viel Atmosphäre für uns Spieler aufgekommen, dass ich nicht mehr das Gefühl hatte zu spielen sondern ausschließlich den Raum und die Situation aufgenommen habe. Das war faszinierend. Liebste Heike, Ich danke dir für deine wundervolle und tiefgründige Arbeit! Auf hoffentlich ganz bald…. Maja"
MAJA LEHRER: Endzeit, Hauptrolle Eva

"Ich komme vom Theater. Dort hat man 6-8 Wochen Probe, bevor man sich dem Zuschauer zeigt. Beim Fernsehdreh oft nur 5 Minuten. Na, schöne Scheiße. Also ruf ich Dich an. Denn Du ersetzt mir in zwei Stunden den listigen Dramaturgen, den knallharten Regisseur, den sicheren Spielpartner und beulst meine Rolle nach allen Seiten, nach oben und unten so aus, wie ich es vorher nicht erahnt hätte. Egoistischerweise sollte ich Dich niemandem empfehlen, damit Du immer Zeit hast, wenn ich Dich brauch. Danke für die Haltungssicherheit und Feinnervigkeit der Rollen, die wir zusammen erforschen." THORSTEN MERTEN


Für ihre darstellerische Leistung in Dani Levys Kinokomödie Die Welt der Wunderlichs ist mein Coachee Christiane Paul in der besten Nebenrolle für den Deutschen Filmpreis nominiert. Im Politthriller Unterm Radar ist Christiane Paul 2016 als erste deutsche Schauspielerin mit einem internationalen Emmy ausgezeichnet worden. Sie bekam für diese Rolle außerdem einen Sonderpreis auf dem FernsehfilmFestival Baden-Baden 2015, nominiert von den Mitgliedern der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Begründung und Kritiken.

"Christiane Paul gelingt eine bewundernswerte Gratwanderung: Sie öffnet einen weiten Erschütterungsraum, sie lässt uns unmittelbar mitfühlen, wie es sein muss, plötzlich aus der sicheren Lebensbahn geschleudert zu werden, plötzlich um sein Kind fürchten zu müssen, plötzlich der totalen Observation des Staates ausgeliefert zu sein." - Jurybegründung

"Christiane Paul läuft zu großer Form auf bei ihrer Verkörperung der alleinerziehenden Mutter, die durch die Hölle zu gehen hat." - Oliver Jungen, FAZ

"Vor allem dank der großartigen Hauptdarsteller und der starken Bilder hätte dieser Film durchaus Kinoformat. Elke Seeberg, eindringlich gespielt von Christiane Paul, ist eine Richterin kurz vor dem ganz großen Karrieresprung." - Joachim Käppner, Süddeutsche

"Vor allem aber ist es Christiane Paul, die "Unterm Radar" trägt und deren verzweifelnder Mutter man, wenn's denn sein muss, zuletzt sogar nach Polen folgt. Explodierende Busse hin, Drohnenflüge her - ihr ungeschminktes Gesicht ist der mit Abstand beste Spezialeffekt." - Arno Frank, Spiegel online

Der Einzelne unterm Radar und die Klasse von Christiane Paul

Unterm Radar erzählt zwei Geschichten. Die, die den immens spannenden Fernsehfilm emotional am eindringlichsten prägt, ist die Geschichte der Mutter, für die es absolut undenkbar ist, dass ihre Tochter an diesem Bombenattentat beteiligt sein könnte, die schließlich aber doch ins Zweifeln gerät. Eine Frau zwischen Wut und purer Verzweiflung. Christiane Paul spielt das in einer stimmigen Mischung aus Kopf- und Bauchmensch - und weitgehend ohne Maske. Du spielst sonst gegen ein Make-up, so die Hauptdarstellerin. Ohne Maske erreicht man einfach eine größere Authentizität und für den Zuschauer eine größere Nähe zur Figur. Das freilich ist nur ein technisches Hilfsmittel, um den Eindruck, dass die Situation dieser Frau schwer an die Substanz geht, zu verdeutlichen. Viel wichtiger dagegen ist Christiane Pauls psychophysische Präsenz, ihre schmalen Schultern, ihre weibliche Zerbrechlichkeit, ihre herbe Zähigkeit - und vor allem ihr Spiel, bei dem sie ständig körperliche und emotionale Ausnahmezustände streifen muss. Sie versinkt in sich, sie weint, sie schreit, sie verkapselt sich, sie verharrt in ihrem Willen, reagiert schroff und bleibt bei ihrer strengen Linie, auch wenn sich die Wogen glätten. Bei dem, was dieser Frau passiert, muss das so sein. Das ist eine besondere Stärke des Films. - Tittelbach TV



Coaching Führungskräfte

Mit einer Vielzahl von Ideen und gefühlten Unklarheiten habe ich mich wie ein verheddertes Wollknäuel an Heike gewendet um mit Ihr ein berufliches Coaching zu starten. Sie ermöglichte mir immer wieder, mich an die Essenz meiner eigenen Kraft und Potenziale zu erinnern und so Stück für Stück meine jahrelang gesammelten Kompetenzen zunächst einmal selber neu zu erfahren und zu beurteilen - was mich ganz grundsätzlich innerlich gestärkt hat. Diese Gelassenheit eine bewusste Neuordnung vorzunehmen, ermöglicht unerwartete Perspektiven und Kraft, aus den eigenen Leistungen zu schöpfen. Während des langfristigen Coachingprozesses war Heike mehrmals sofort in der Lage aktuelle Herausforderungen zu orten und effektiv und erfolgreich zu unterstützen. Ich bin Heike absolut dankbar und bewundere ihre durch und durch positive Kraft und Lebensfreude, die eine jede Sitzung mit ihr zu einem fundamental stärkenden Prozess macht. DR. JENNIFER SCHULZ / Landschaftsplanerin


"Heike Hanold-Lynch ist in einem frühen Stadium der Entwicklung meiner Stoffe eine wichtige Mitarbeiterin geworden. Sie hat einen sehr sicheren und genauen Blick auf die Charaktere und deren Entwicklung in der gesamtdramaturgischen Struktur eines Drehbuches. Für Schauspieler zur einführenden Drehvorbereitung und während des Dreh ist sie unersetzbar. Sie kümmert sich um schwierige Szenen in Zusammenarbeit mit dem Regisseur und gibt den Schauspielern Sicherheit und Spielfreude. Da sie sehr uneitel im Sinne des Projektes und sehr unterstützend auf die Schauspieler wirkt, kann ich sie nur weiterempfehlen, als Coach und sowie als Authentizitätstrainerin." KÄTE CASPAR / Filmproduzentin


"Liebe Heike, Du hast uns bezüglich der Realisierung eines komplexen internationalen Filmprojekts in kurzer Zeit geholfen, unserer Intuition wieder zu vertrauen und uns so auf unseren eigenen künstlerischen Weg zurückgeführt und ein diffuses Unwohlsein in eine absolut entlastende Klarheit gebracht, befreit von jedem Druck. Dies geschah sensibel, unaufdringlich und geduldig. Dein ehrliches und vertrauensvolles Wesen überträgt sich auf den Prozess. Es ist die schönste Wechselwirkung, die in einer solchen Begegnung passieren kann." NICOLE DAVIDOW / Drehbuchautorin und Schauspielerin, KAROLINE TESKA, Schauspielerin


"Auf einer Coaching-Weiterbildung habe ich Heike kennengelernt, und war sofort von ihrer Ausstrahlung und vor allem ihrer ganzheitlichen Herangehensweise angetan. Ich wusste, von dieser Kollegin möchte ich gecoacht werden. Heike habe ich es zu verdanken, dass ich als freischaffender Komponist mit meiner solide erlernten künstlerischen Passion und spannenden Aufträgen wieder erfolgreich nach Außen trete. Unorthodox und trotzdem mit klarer Linie, einfühlsam und doch bestimmt hat Heike einschränkende Überzeugungen aufgedeckt, bearbeitet und beseitigt. Sie mir den Weg geebnet, mich wieder mit voller Energie in die Musik zu stürzen." FRANK HELFER / Komponist


"Deine Tipps sind bei mir eingeschlagen wie Bombe! Ich traf Dich ja zwischen Promo 2 und 3 von 7 - in allen Berliner Alnatura-Filialen. Bei 5 hatte ich den Dreh raus. Alles lief wie von selbst, genau wie ich es wollte: authentisch, überzeugend und total im Fluss. Ich war voll und ganz in meiner beruflichen Rolle und gleichzeitig auch bei mir". KATRIN EVA TOBIS / Verkaufsleiterin Außendienst


Seminare

Schauspielerseminare:

"Sehr persönlich, aber niemals vorführend und sauhilfreich im Konkreten und Abstrakten. Ohne Dich hätte ich es nicht geschafft, mir wieder ehrlich zu begegnen und damit dann auch der Figur."

"Das Training stärkt in der Arbeit als Schauspieler mein wichtigstes Werkzeug, mein ICH."

"Das Authentizitätstraining holt Dich ab, wo viele Methoden aufhören! Zusätzlich zu einem vertieften Vertrauen in die eigene Persönlichkeit und Intuition werden hochwirksame Techniken vermittelt, um glaubwürdige und berührende Figuren zu gestalten."

"Die Arbeit mit Heike Hanold-Lynch berührt nicht nur die Thematik um eine Rolle herum, sondern sie unterstützt auf behutsame Weise auch die Schauspielerpersönlichkeit. Professionell gekonnt und hochsensibel bietet Heike viele Techniken an, mit denen Schauspielkunst möglich wird."

"Sehr gute Arbeit an der einzelnen Persönlichkeit der Künstler. Offen und aus dem Berufsleben schöpfend, lebendig zum Greifen nahe, Inspirierend."

"Phantastisch! Ein Geheimnis, wie sie aus sehr guten Szenen noch bessere macht."

"Ich war sehr begeistert von Deiner Unterrichtsmethode, Deiner unglaublich kraftvollen Energie, die Du uns als Coach gegeben hast. Du hast mich so sehr motiviert, dass ich nach Deinem Unterricht "ready for the world of auditions" war und am liebsten gleich loslegen wollte."

"Also, es war großartig mit Dir zu arbeiten! Spaß und Leichtigkeit und gleichzeitig war es sehr intensiv und tief. Besonders das Phänomen Durchlässigkeit ist wohl jedem deutlich geworden und hätte von niemandem besser vermittelt werden können."

"Speziell in diesem Castingtraining ist Deine Arbeit als Coach eine äußerst wertvolle Ergänzung zu der Arbeit mit den Castern und macht den Kurs erst perfekt."

Seminare für Führungskräfte:

"Für mich als Projektleiterin war das Seminar 'Authentisch führen' von großer Bedeutung. Der Umgang mit meinen Vorgesetzten, Kollegen und Teilnehmern verläuft jetzt entspannter, effizienter und reflektierter. Ich habe tiefer erlebt und verstanden, wie das Handeln einer Person durch äußere Einflüsse bestimmt wird und wie es in der Person selbst begründet liegt, obwohl man das nicht trennen kann. Ich habe dank Spiegelungs - und Erinnerungstechniken, Rollenspielen und Simulation von Situationen gelernt, die Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukunft aus anderen Perspektiven wahrzunehmen. Der Kurs hat mir daraus resultierende Verhaltensoptionen und Chancen gegeben, die ich vorher nicht so bewusst wahrgenommen habe, bzw. mit denen ich mich nicht konfrontieren wollte. Vielen Dank für einen wunderbaren und sehr intensiven Kurs." IRINA LOHFINK M.A. Projektleiterin "MIA-Migrant/innen in Arbeit", Akademie für Weiterbildung GmbH, Berlin


"Herzlichen Dank für den wunderbaren Kurs 'Kraftquelle Authentizität', der sehr intensiv und wirksam war. Ich bin dabei, neue und gut tuende Routinen und Wahrnehmungen zu verfestigen und übe die Methoden, die du mir gezeigt hast. Neben diesen Aspekten hat dein Seminar zum Thema Authentizität mir persönlich noch mal total geholfen, mir ganz deutlich vor Augen zu führen, was und wer mir wichtig ist und die letzten Reste eines vergangenen Konflikts endgültig zu verarbeiten und damit abzuschließen. Insgesamt hat mich das sehr gestärkt und ich fühle mich in meiner Haut und allgemeinen Situation sehr zufrieden." LISA-MARIAN SCHNIDT, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Alice-Salomon-Hochschule


"Liebe Heike Hanold-Lynch,
herzlichen Dank für das wunderbare Seminar in der Alten Börse. Auch der inspirierende Veranstaltungsort hat zu einem rundum wertvollen Lern-Erlebnis beigetragen. Vor allem aber war es die Methode und Herangehensweise an das Thema Authentizität in der beruflichen Rolle, das uns als weibliche Führungskräfte in besonderer Weise gefordert hat. Das fachliche Wissen zu ergänzen durch Intuition und persönliche Ressourcen, den Kopf "auszuschalten" und innere Kraftquellen als Chance für authentisches, überzeugendes Handeln zu nutzen, hat anfänglich Überwindung gekostet, ist aber dank der verschiedenen Übungen zunehmend gut gelungen. Der Tag hat noch lange nachgewirkt - ich habe nicht nur Anregungen für den beruflichen Alltag sondern auch wertvolle Anstöße für den privaten Bereich mitgenommen."
DR. REGINE KOMOß, Geschäftsführerin


Presse

Thüringer Allgemeine, vom 16.8.2003
„Schätze heben“ Von Ute Rang

Für die erste Hauptabendserie der neuen Bundesländer, „Familie Dr. Kleist“, nahm die Produktionsgesellschaft Polyphon einen Schauspielcoach für Kinder und Jugendliche unter Vertrag, da ihre Arbeit der Serie und den jungen Hauptdarstellern enorm nützt.

Heike Hanold-Lynch ist nicht etwa eine Ersatzmutter für Marie Seiser und David Bode, obwohl sich beide natürlich jederzeit bei ihr ausweinen dürfen. Vielmehr begleitet sie die talentierten Laiendarsteller aufmerksam und mit viel Einfühlungsvermögen bei ihren ersten Schritten vor der Kamera:

„Ich bereite die Kinder so auf ihre Rollen vor, dass sie nicht nur problemlos und zeitsparend funktionieren, sondern die fiktiven Situationen und Beziehungen altersgemäß genau verstehen, um authentisch und glaubwürdig zu spielen, handwerkliche Grundlagen erlernen und trotzdem noch richtig viel Spaß bei dem oftmals stressigen Job haben. Es ist so wichtig, dass gutes oder sehr gutes Spiel, wenn es stattfindet, wahrgenommen und ehrlich gelobt wird! Es ist ebenfalls wichtig, dass Kinder verstehen, dass sie, obwohl sie als Darsteller von allen Seiten die meiste Aufmerksamkeit bekommen, Teil eines großen Teams sind. Bei mir lernen sie, altersgemäß Verantwortung für ihr Verhalten und Talent zu übernehmen. Meinen Schützlingen sind Starallüren fremd, stattdessen entwickeln sie ein gesundes geerdetes Selbstbewusstsein, das auf ihren wirklichen Fähigkeiten und Leistungen beruht.“

Für eine solche Arbeit muss man geschaffen sein. Heike Hanold-Lynch sagt: „Ich glaube, entweder man hat ein feines echtes Gespür für Menschen und Situationen oder man hat es nicht. Vielleicht entwickelte es sich bei mir, weil ich in einer Familie aufwuchs, in der kaum gelacht und gesprochen wurde. Seit ich denken kann hatte ich eine starke Sehnsucht nach Lebendigkeit und Wahrhaftigkeit. Fragen wie: Was denkt der? Warum schweigt sie? Was ist hier wirklich los? haben mich von klein auf beschäftigt und sicher auch geprägt.

Mit Sechzehn ging Heike Hanold-Lynch von zu Hause weg, finanzierte selbst ihr Abitur, verliebte sich in einen japanischen Maler, ging mit ihm 1984 nach New York. Sie war 21: „Ich fand New York vorher gar nicht so toll, aber ich dachte: Die Stadt ist riesig. Wenn ich will, werde ich hier meinen Platz finden.“ Sie machte eine Ausbildung am renommierten Neighborhood Playhouse, spielte Theater, besuchte zwei Semester Schauspielführung für Regisseure an der Columbia Universität und fand, zurück in Deutschland, diesen für sie maßgeschneiderten Job.

Heike Hanold-Lvnch manipuliert nicht. Sie beobachtet, erkennt Talente, Schwächen, Stärken, sie motiviert, rät, hilft, fördert und kann sich selbst dabei komplett zurücknehmen, auch gegenüber den Regisseuren, deren Arbeit sie am Set oft unterstützt und ergänzt. Ein Beispiel aus dem Eisenacher Drehplan: Marie Seiser, im Film Kleists Tochter Lisa, spielt zum ersten Mal in ihrem Leben eine Liebesszene. Ihr Partner ist Martin Goeres. In der Rolle heißt er Gregor. Am Abend vor dem Drehtermin begegnen sich Marie und Martin zum ersten Mal. Am nächsten Morgen sollen sie eng aneinander geschmiegt in einem Boot liegen und sich streicheln, küssen und bedenken, ob sie hier ihr erstes Mal wagen... Das ist schwer, nicht nur für zwei Siebzehnjährige – und auch wenn sie Talent haben!

Heike Hanold-Lynch hat sich am Abend zuvor mit den Beiden getroffen, um behutsam mit ihnen die Szene vorzubereiten: „Ich half Marie und Martin, eine tiefe Vertrautheit herzustellen, echten Kontakt zu machen, ohne Angst und Zeitdruck und ohne dem Anderen zu nahe zu kommen. Natürlich haben wir auch Technisches abgesprochen, aber eine spürbare gemeinsame Wellenlänge entsteht nur durch die Hingabe an den Augenblick. Auch nach der perfektesten Vorbereitung: Der Moment ist alles was wir haben." Heike Hanold-Lynch lacht.

Am nächsten Morgen, nach der Stellprobe für die Szene am Boot, ist Vera Löbner, eine sehr erfahrene Regisseurin, hochzufrieden: „Es gibt nur wenige professionelle Schauspieler. die eine so intensive Szene in dieser Zärtlichkeit und Präsenz aushalten können.“ Marie und Martin sind erleichtert.

"Coaching für die Traumfabrik"
Gerhard Haase-Hindenberg in Welt-online 04.03.2006

Heike Hanold-Lynch hat einen neuen Beruf im deutschen TV-Geschäft etabliert: den Set-Coach
von Gerhard Haase-Hindenberg

Anfang der neunziger Jahre machte in der New Yorker Off-Theaterszene eine Truppe mit dem eigenartigen Namen Tiki-Ti auf sich aufmerksam. In der Mercer Street hatte man eine Spielstätte gefunden, wo man fortan die Stücke New Yorker Autoren aufführen wollte. Kaum ein Schauspieler auf dem Big Apple entstammt dem gehobenen amerikanischen Bürgertum und nicht wenige im Tiki-Ti-Ensemble kannten das Leben, das sie in den Sozialdramen auf die Bühne brachten, aus der Realität. Eine Erfahrung, die dem Bühnengeschehen bis heute Authentizität verleiht. Dazwischen wirbelte als Schauspielerin, Regisseurin, Dramaturgin und Bühnenbildnerin eine junge Frau mit dem Berliner Zungenschlag der Marlene Dietrich.

Dort wo Heike Hanold aufwuchs, am Rand der anonymen Berliner Hochhaussiedlung Gropiusstadt, starteten schon ganz andere Karrieren. Die der drogensüchtigen Christiane F. vom Bahnhof Zoo zum Beispiel. Ein ähnliches Schicksal hätte auch ihr blühen können, meint Heike Hanold, nachdem sie sechzehnjährig jenem Elternhaus entflohen war, dessen Charakterisierung als "problematische Familienverhältnisse" sie als "verharmlosend" empfindet. Aber die Heranwachsende wollte Verantwortung für sich übernehmen und endlich das tun, was zu Hause verpönt war, nämlich lesen, sich Wissen aneignen und den Herausforderungen des Alltags mit Neugier begegnen.

Sie lebte in Wohngemeinschaften, verdiente ihren Lebensunterhalt durch Putzen und schaffte schließlich das Abitur. Junge Leute mit dieser Sozialisation machen häufig entweder "was mit Psychologie" oder sie finden sich in den Traumrealitäten der Kunst wieder. Das Mädchen vom Rande der Gropiusstadt machte beides - nacheinander. Sie war Psychologie-Studentin an der Freien Universität Berlin, als sie sich in einen japanischen Künstler verliebte und ihm nach New York folgte. In der amerikanischen Metropole fand sie sich bald an der Seite von Jackie O. und Donald Trump wieder. Sie hatte nämlich einen Job gefunden im Catering-Bereich einer Event-Agentur für echte VIPs und solche, die sich gern dafür halten.

Die andere Seite ihres neuen Lebens gehörte der innovativen New Yorker Kunstszene. Um darin mitmischen zu können, machte sie tagsüber eine Schauspielausbildung am Neighbor Playhouse. Sechs Blocks östlich der großen Broadway-Theater übte sie die darstellerische Improvisation, probte Bühnenbeziehungen zu Partnern, erlernte den spielerischen Umgang mit dramatischer Literatur.

Nach fast zehn Jahren New Yorker Künstlerexistenz kehrte Heike Hanold-Lynch (wie sie seit einer Eheschließung heißt) in ihre Heimatstadt zurück. Vielleicht aus Sorge um die erkrankte Großmutter, wie sie sagt. Oder weil die damals boomenden deutschen TV-Serien Schauspielern gute Verdienstmöglichkeiten boten. Jedenfalls wurde ein Hamburger Produzent auf sie und ihre vielfältigen Erfahrungen aufmerksam und bot ihr einen ungewöhnlichen Deal an. Für die Klinik-Serie "St. Angela" wollte man junge unverbrauchte Gesichter engagieren. Die aber mußten sich neben erfahrenen Schauspielern bewähren. Damit hatte Heike Hanold-Lynch ihren ersten Job im deutschen Filmgeschäft. Als Set-Coach bereitete sie die unerfahrenen Jung-Schauspieler auf die Szenen vor. Anzeige

In den vergangenen sieben Jahren, seit sie an den verschiedenen TV-Sets von großen Fernsehfilmen bis zu Serienproduktionen ihre Arbeit professionalisierte, haben sich die Arbeitsbedingungen verändert und damit auch ihr Job. "Zeit ist Geld" lautet mehr denn je das Motto nicht nur bei der RTL-Serie "Hinter Gittern", bei der Heike Hanold-Lynch derzeit arbeitet. Längst probt sie auch mit gestandenen Schauspielern die anstehenden Szenen parallel zum Produktionsbetrieb vor. Auf diese Weise amortisiert sich mittlerweile ihr Honorar quasi von selbst. Und weil der deutsche Fernsehbetrieb auch künftig neue unverbrauchte Gesichter sucht, schreibt sie als erfahrener Set-Coach an einem "Lese- und Lernbuch für junge Schauspielinteressierte."