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Meine Story

Der frühe Raum in mir selbst. Erleben und gleichzeitig Wahrnehmen von Erleben aus der Einsicht: Um mit kleinstmöglichem Schaden zu überleben, muss mit größtmöglicher Umsicht durchgehalten werden.

Kindergedanken: Die Natur macht Sinn, deshalb macht meine Situation Sinn, auch wenn ich sie nicht verstehe. Ich muss meinen Verstand aufgeben, sonst geht er kaputt. Mich unsichtbar machen. Menschen sind freundlich. Free Jazz tut gut. Zeit ist auf meiner Seite. Spiele mit viel Fantasie.

Geboren 1962 in West-Berlin. Kriegskindereltern: Desorientierung, Schweigen, Niedertracht, Gewalt, seelische Leere, Isolation. Suchen nach Sprache und Form. Glücklicher erster Schultag! Lernen vom Verhalten Anderer; 1978 Flucht aus dem Elternhaus, 20 DM in der Tasche. Sehnsucht nach Frieden.

Das politisch-kulturelle Klima West-Berlins in den 80ern: autonomes Milieu. Gelebte gesellschaftliche Visionen: Anspruch und Wirklichkeit reiben sich, das schärft den Blick für beides. Ein entwurzeltes, selbstverwaltetes, aufregendes, mutiges Leben. Depressionen, Abitur, Studium. Exil New York.

1984-94 New York City: Glück. Weite. Aids-Epidemie. Liebe. Freunde fürs Leben. Kunst. Psychoanalyse. Einblick in unterschiedlichste soziale Welten, Cateringjob: exklusives Klientel, privat. 9 Jahre Schauspielausbildung bei Koryphäen der Branche. Spielen. Lebendigkeit als Lebensmission. Plötzlich Heimweh.

1994 Schwerer Neustart in Berlin, Heimat. Leiden unter kleingeistiger Mentalität. Hilflosigkeit. Versorgung der Oma. Stieftochterglück. Blockaden. Erfolge bei deren Überwindung. Suche nach Sprache, Form, künstlerischer Gemeinsamkeit. Schwerer Anschluss an die Filmbranche.

12 Jahre parallel zu persönlicher Heilungsarbeit: Nonstop Inhouse-Coaching. Pionierarbeit. Mühelose, sichere Glaubwürdigkeits-Interventionen mit Hunderten von Persönlichkeiten unter Zeitdruck. Profilierung meiner Coaching-Handschrift. Berufliche Selbstständigkeit.

Erfolgreicher Neustart als Schauspielerin.

Nationale und internationale Dreharbeiten. Systemische Professionalisierung, Publikation meines Essays über Glaubwürdigkeit. Weiterentwicklung meiner Methodik und Forschung zur Systemtheorie. Veränderung bei mir, Bewegung in meinen Beziehungen. Schöne Drehs.

Ein weiter Weg liegt hinter mir, ohne Netz und doppelten Boden. Oft hätte ich es bequemer haben können: ich bin mir treu geblieben. Was sich durch mein Leben zieht: existentielles Vertrauen in den Reichtum unseres Seins, für mich und Andere. Keinen Tag bereue ich, möchte mit niemandem tauschen.


Alles was wir lieben, wird ein Teil von uns.

Helen Keller