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Wesentlichkeitskanon - Das Wesentliche wirken lassen, bis es wirkt ©
nach Heike Hanold-Lynch

Eine völlig neue Reise zur eigenen (Rollen-) Identität


Die Rollenarbeit ist die Königsdisziplin der Schauspielkunst. Durch konzeptuelle Denkgewohnheiten werden Chancen hier oft auch bei gründlicher Vorbereitung schon im Ansatz vertan, ohne dass Schauspieler sich dessen bewusst sind.

Der Wesentlichkeitskanon ist mein methodisch innovatives Angebot, die Dimension Identität – Rollenidentität sehr viel umfassender zu erfahren und tiefer zu verstehen. Der sechsteilige Methodenzyklus dient der Gestaltung glaubwürdiger Charaktere und ermöglicht professionellen Schauspielern einen direkten Zugang zu ihren Rollen.

Wissenschaftlich, philosophisch und künstlerisch fundiert, erweitert er den Horizont für das besondere Eigene, gibt Sicherheit und Orientierung im Meer der Unsicherheit unserer Branche.

Wie können Schauspieler den Reichtum ihrer Figur entdecken, wenn sie nicht im Reichtum ihrer eigenen Identität verwurzelt sind? Wie das Überziel einer Figur benennen, wenn diese Dimension im eigenen Leben unklar ist? Wie Spiellust entwickeln, wenn sie sich insgeheim sorgen, zu versagen oder 'falsch' zu sein?

Der Wesentlichkeitskanon basiert auf 35 Jahren vielschichtiger Auseinandersetzung mit Schauspielkunst auf hohem internationalem Niveau. Der Kanon wurzelt in meiner frühen Sehnsucht nach Lebendigkeit und Liebe zur Ausdrucksfülle menschlicher Natur. Weiterentwickelt hat er sich in meinem neunjährigen Schauspielstudium mit Koryphäen der Branche in New York, 12 Jahren hingebungsvoller Pionierarbeit als Schauspielcoach am deutschen Filmset, durch eigene systemtheoretisch schlüssige Forschungen und Erkenntnisse und nicht zuletzt in meiner eigenen Arbeit als Schauspielerin.

Die strukturelle Situation des Schauspielers ist geprägt von existentieller Abhängigkeit. Schauspieler passen sich realen und vermeintlichen Erwartungen an, pressen sich in enge Konzepte, viel mehr als ihnen bewusst ist. Sicherheit wird vorgespielt, Kontrolle behauptet, das besondere Eigene verliert an Kraft – falls es je zum Ausdruck kam.

Der Wesentlichkeitskanon macht Identität von innen erfahrbar, zuerst die eigene, dann im Transfer zahllose fiktive. Jenseits von Denkgewohnheiten öffnet er Erfahrungsräume der Klarheit, Authentizität, macht inneren Reichtum bewusst. Drehpraxisbezogen, unterhaltsam und mit hoher dramaturgischer Präzision stärkt er Selbstwirksamkeit, Spielfreude und die eigene Instinktnatur, kreiert ein schönes, wesentliches Miteinander.

Wer bin ich, wer ist meine Rolle? Wer bist Du, wer ist mein Rollengegenüber? Was findet da statt zwischen uns? Und warum? Der Wesentlichkeitskanon gibt einfache, klare Antworten zum hochkomplexen Phänomen Identität, ohne Simplifizierung und jenseits bekannter Vorbereitungsgewohnheiten.

Im Frühling und Sommer biete ich den Wesentlichkeitskanon in Berlin für jeweils acht Teilnehmer in sechs Teilen an. Das sind insgesamt 35 Stunden, verteilt auf sechs ganze und zwei halbe Tage. Im Herbst biete ich den Kanon in der Toskana mit 30 Stunden en bloc an, kombiniert mit Ausflugsangeboten. Auf dem zauberhaften kleinen Gut biete ich gleich im Anschluss auch ein Aufbauseminar an.

Siehe Kurse...



Wir sind viel mehr als die Vorstellung, die wir von uns haben. Dies gilt auch für die Vorstellung, die wir uns von Anderen machen.

HHL